vor 15:00 Uhr bestellt, am selben Tag ausgeliefert | kostenloser Umtausch innerhalb von 14 Tagen

Router

Router

(57 produkte)

Robuste Industrie-Router für LTE, 5G und WLAN – 58 Modelle für Maschinenvernetzung, Fernwartung und mobile Anwendungen. Neun davon ohne Modem für Standorte mit vorhandener Leitung, 16 mit 5G. Alle zentral verwaltbar über Teltonika RMS.

Ansicht als

Wir helfen dir gerne weiter!

Hast du Fragen zu Industrial Ethernet?

Bei Fragen rund um die Schnittstellen und Konfiguration sind wir genau der richtige Ansprechpartner.

Unser Team ist jederzeit erreichbar:
+49 991 9806899-200
sales@edgecon.ai

Ein Industrie-Router verbindet Maschinen und Anlagen dort mit dem Netz, wo kein Techniker danebensteht: im Schaltschrank, am Feldverteiler, auf dem Mast. Das Sortiment umfasst 58 Modelle von Teltonika Networks — vom kabelgebundenen IoT-Router für die Hutschiene bis zum 5G-Gerät mit fünf Gigabit-Ports.

Der Unterschied zum Bürorouter liegt nicht in der Datenrate. Er liegt darin, dass das Gerät nach drei Jahren im ungeklimatisierten Schaltschrank noch dieselbe Verbindung aufbaut — und dass man es aus der Ferne wieder erreicht, wenn es das nicht tut.

58 Modelle sind zu viele, um sie durchzusehen. Die folgenden vier Fragen engen die Auswahl in der Reihenfolge ein, in der sie in der Praxis anfallen.

Erste Frage: braucht es überhaupt Mobilfunk?

Neun Modelle haben kein Modem. Wenn am Standort bereits eine Leitung liegt, ist das die richtige Wahl: derselbe robuste Aufbau, dieselbe Fernwartbarkeit, dieselben VPN-Funktionen — ohne Mobilfunkvertrag und ohne Antennenfrage.

Zwei Fast-Ethernet-Ports genügen für eine einzelne Maschine, fünf Ports ersparen den Switch daneben, und die Gigabit-Ausführungen gehören dorthin, wo im Maschinennetz größere Datenmengen laufen.

Die übrigen 49 Modelle bringen ein Mobilfunkmodem mit.

Zweite Frage: LTE oder 5G?

33 Modelle mit LTE, 16 mit 5G. Für Fernwartung, Telemetrie und Steuerungsdaten trägt LTE fast immer — die Datenmengen sind klein, entscheidend ist die Verfügbarkeit. Innerhalb von LTE ist der Schritt von Cat 4 auf Cat 6 selten eine Frage der Spitzenrate: Cat 6 bündelt zwei Träger und steht dadurch an Standorten mit schwachem Empfang stabiler. Der Unterschied im Detail: LTE Cat 4 vs. Cat 6.

5G lohnt sich bei Videoübertragung, bei vielen parallelen Strömen oder wenn das LTE-Netz am Standort ausgelastet ist.

Dazwischen liegt RedCap, in drei Modellen. Das ist 5G mit reduziertem Funktionsumfang, zugeschnitten auf IoT-Datenraten: 5G-Netzzugang und die damit verbundene Langlebigkeit, ohne den Aufpreis für Bandbreite, die eine Steuerung nie braucht.

Dritte Frage: wie viele Ports, und welche Sorte?

26 Modelle führen Fast Ethernet, 28 Gigabit. Die Zahl der Ports reicht von zwei bis fünf.

Zwei Ports sind der Regelfall für eine Maschine: einer hinein, einer hinaus. Vier bis fünf lohnen sich, sobald Terminal, Kamera, Steuerung und Sprechstelle am selben Punkt zusammenlaufen — das erspart den zusätzlichen Switch im Verteilerkasten.

Fast Ethernet mit 100 MBit ist für Steuerungsdaten reichlich bemessen und wird erst dann zum Engpass, wenn Videoströme oder Backups durch dasselbe Gerät laufen. Wer heute knapp plant, kauft in drei Jahren neu.

Vierte Frage: muss etwas Serielles mit?

Das ist der Punkt, an dem die Auswahl am häufigsten kippt. Zehn Modelle bringen RS232 mit, neun RS485, eines eine CAN-Schnittstelle.

Sobald eine SPS, ein Zähler oder eine ältere Steuerung seriell angebunden werden muss, ist ein Router mit der passenden Schnittstelle günstiger und störungsärmer als ein Protokollwandler daneben — der bringt eigene Fehlerquellen und einen zweiten Stromanschluss mit.

Drei Sonderbauformen

Für draußen, drei Modelle. Wetterfeste Ausführungen mit PoE-Speisung für die Montage im Freien. Die Alternative ist ein Standardrouter im Außengehäuse — das Sortiment dafür steht unter QuWireless.

Für den Technikraum, ein Modell. Der RUTXR1 im 19-Zoll-Rackformat, mit SFP-WAN und redundanter Stromversorgung. Wenn der Router nicht in den Schaltschrank gehört, sondern ins Rack.

Für Büro und Kleinstandort, ein Modell. Der TCR100 — kein Industriegerät, sondern die schlanke Lösung für den Nebenstandort, der auch ans Netz soll.

Wie die Modellnummern gebaut sind

Die 58 Geräte verteilen sich auf sechs Serien: `RUT` die Kompaktklasse mit 26 Modellen, `RUTM` die aktuelle Mittelklasse mit Gigabit und 5G (15), `RUTX` die etablierte Oberklasse mit Bluetooth und GNSS (9), `RUTC` mit Wi-Fi 6 und Docker-Unterstützung (4), `OTD` für den Außeneinsatz (3) und `TCR` für SoHo (1).

Welches RUT-Modell wofür gebaut ist, führt Teltonika RUT-Serie: welches Modell für welchen Einsatz aus; das vollständige Herstellersortiment über alle Gerätegattungen steht unter Teltonika Networks.

Warum Dual-SIM in der Praxis mehr bringt als eine höhere Kategorie

Die verbreitete Annahme lautet, mehr LTE-Kategorie sei die sichere Wahl. In der Anlage fällt die Verbindung aber selten aus, weil die Bandbreite fehlt — sie fällt aus, weil an diesem Standort genau ein Netz schlecht hereinkommt.

Ein Gerät mit zwei SIM-Slots und automatischem Failover löst das, indem es beim Ausfall auf den zweiten Anbieter umschaltet. Wer einen Standort mit unsicherer Abdeckung anbindet, gewinnt mit Dual-SIM mehr Verfügbarkeit als mit jeder Steigerung der Datenrate. Was die LTE-Kategorien tatsächlich unterscheiden, steht in LTE Cat 4 vs. Cat 6 in Industrie-Routern.

Fernzugriff ist die eigentliche Anschaffung

Ein Router im Feld, den man nur vor Ort konfigurieren kann, ist ein Serviceeinsatz in Wartestellung. Alle Geräte im Sortiment lassen sich über das Remote Management System von Teltonika zentral verwalten: Firmware-Stände, Konfigurationen, Zugriff auf die Weboberfläche des Geräts und auf dahinterliegende Maschinen.

Die Lizenz kostet pro Gerät und Monat — und amortisiert sich, sobald ein einziger Vor-Ort-Einsatz entfällt. Wie das eingerichtet wird: Was ist RMS?

Welches Gerät wofür

  • Leitung liegt, nur robuster Router fehlt — RUT300 oder RUT301, ohne Modem
  • Einzelne Maschine, Fernzugriff, wenig Daten — RUT200 oder RUT241
  • Schwacher Empfang am Standort — LTE Cat 6 statt Cat 4, z. B. RUT260 oder RUT361
  • Standort mit unsicherer Netzabdeckung — Dual-SIM-Modell mit Failover
  • SPS oder Zähler mit RS232/RS485 mit anbinden — RUT956 oder RUTM55
  • CAN-Bus im Fahrzeug oder an der Maschine — RUT204
  • Mehrere Teilnehmer, Gigabit im Maschinennetz — RUTM- oder RUTX-Serie
  • Video, Cloud-Anbindung, hohe Bandbreite — 5G-Modell, z. B. RUTX50 oder RUTM52
  • Langfristig auf 5G ausgelegt, kleine Datenmengen — RedCap-Modell: RUT271, RUT276 oder RUT976
  • Wi-Fi 6 oder Anwendung auf dem Router — RUTC-Serie
  • Montage im Freien — OTD-Serie
  • Bahnanwendung — RUTX11 in der Railway-Ausführung
  • Einbau im 19-Zoll-Rack — RUTXR1
  • Büro- oder Nebenstandort — TCR100

Welche Antenne, welcher Tarif und welche VPN-Struktur dazugehören, hängt am Standort. Die Auslegung besprechen wir vor der Bestellung; passende Antennen stehen unter Antennen.

Welcher Industrie-Router eignet sich für die Hutschienenmontage?

Nahezu alle — Hutschienentauglichkeit ist bei Industrie-Routern die Regel, kein Unterscheidungsmerkmal; montiert wird mit passendem Clip. Die Ausnahmen sind die drei Outdoor-Modelle, der RUTXR1 im Rackformat und der TCR100 fürs Büro, die für andere Einbauorte gebaut sind.

Entscheidend ist eher der Platz daneben: Antennenanschlüsse und Steckerabgänge brauchen Freiraum, und im vollen Schaltschrank ist ein kompaktes Zwei-Port-Gerät einfacher unterzubringen als ein Router mit fünf Ethernet-Kabeln. Montagezubehör steht unter Hutschienen-Zubehör.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei einem Industrie-Router?

Die CE-Kennzeichnung ist Voraussetzung dafür, dass ein Gerät im EWR überhaupt in Verkehr gebracht werden darf — sie ist bei jedem hier gelisteten Gerät vorhanden und deshalb kein Auswahlkriterium. Relevanter sind branchenspezifische Nachweise: EN 50155 für Bahnanwendungen, e1 für den Einbau in Straßenfahrzeuge. Wer die braucht, wählt nach dem Zertifikat aus, nicht nach der Ausstattung.

Welche Verschlüsselung und welche VPN-Protokolle werden unterstützt?

Die Geräte beherrschen OpenVPN, IPsec, GRE, L2TP und PPTP, aktuelle RutOS-7-Firmware zusätzlich WireGuard; die Weboberfläche und der RMS-Zugang laufen über TLS. Für die Anbindung einer Maschine an das Firmennetz ist in der Regel ein IPsec- oder OpenVPN-Tunnel die richtige Wahl, für neue Installationen zunehmend WireGuard. PPTP sollte für neue Aufbauten nicht mehr verwendet werden — das Authentifizierungsverfahren MS-CHAPv2 gilt als gebrochen; das Protokoll ist nur noch aus Kompatibilitätsgründen enthalten. Wie ein Tunnel eingerichtet wird, steht in VPN-Tunnel mit Teltonika RMS einrichten. Der genaue Funktionsumfang hängt an Gerätegeneration und Firmware-Stand.

Welche Hersteller von Industrie-Routern gibt es?

Im DACH-Markt sind unter anderem Teltonika Networks, Welotec, Insys, MC Technologies, Robustel und Milesight vertreten, dazu die Automatisierungshersteller mit eigenen Router-Linien. Die Aufzählung ist nicht abschließend und keine Rangfolge. EDGECON führt Teltonika Networks, weil Sortimentsbreite, Firmware-Pflege und das Fernwartungssystem RMS in dieser Preisklasse gut zusammenpassen.

Brauche ich 5G oder reicht LTE?

Für Fernwartung, Telemetrie und Steuerungsdaten reicht LTE Cat 4 fast immer — die Datenmengen sind klein, entscheidend ist die Verfügbarkeit. 5G lohnt sich bei Videoübertragung, bei vielen parallelen Strömen oder wenn das LTE-Netz am Standort bereits ausgelastet ist.

Was kostet der laufende Betrieb?

Neben dem Gerät fallen der Mobilfunktarif und, wenn zentral verwaltet werden soll, die RMS-Lizenz je Gerät an. Antennen sind je nach Standort separat zu rechnen — die mitgelieferten Stabantennen reichen im Schaltschrank oft nicht aus.

Wie halte ich die Firmware aktuell?

Über RMS lassen sich Firmware-Stände für den gesamten Gerätebestand zentral ausrollen. Das Vorgehen samt Rückfallebene steht in Firmware-Update bei Teltonika-Routern durchführen.

Vergleichen /4

Wird geladen...